JAM - Jugend + Arbeit in Moers


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Du kannst mehr, als du weißt...

Rheinberg, 20.09.2011, Brinja Bormann, (aus derwesten.de)

Rheinberg. Bei „Komm auf Touren - meine Stärken, meine Zukunft“ lernen Schüler der wir4-Region sich selbst besser kennen

„Finde heraus, was dich interessiert. Du kannst viel mehr, als du bislang weißt“ – so lautet die Botschaft des Projekts zur Berufsorientierung und Lebensplanung mit dem Titel „Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft“. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen in Haupt-, Gesamt- und Förderschulen. In einem Erlebnisparcours in der Stadthalle Rheinberg lernen sich seit gestern insgesamt 550 Schüler besser kennen.

In der siebten Klasse scheint das Berufsleben noch weit entfernt. Dabei ist es wichtig, Talente und Interessen schon früh zu erkennen, um nach dem Abschluss nicht planlos dazustehen.

Bei den vier Stationen Zeittunnel, Labyrinth, sturmfreie Bude und Bühne werden Stärken spielerisch offen gelegt. Auf der Bühne müssen die Schüler improvisieren, nur das Thema ist vorgegeben. Hier geht es darum zu lernen, wie sie auf andere wirken. Im Zeittunnel wird diskutiert: Wie sieht das Leben im Jahr 2020 aus? Welche Berufsbilder und Lebensmodelle sind reell? In der sturmfreien Bude müssen häusliche Aufgaben erledigt werden. Außerdem geht es um Sexualität und Aufklärung. Im Labyrinth sammelt der 13-jährige Dustin wichtige Eigenschaften, die zu seinem Freund Christian passen.

Sammelpunkte zeigen Stärken auf

Die Stärken der Teilnehmer werden von Moderatoren in sieben Kategorien, beispielsweise Kreativität, Ordnung und handwerkliches Geschick, eingeteilt. Die Schüler erhalten Sammelpunkte, deren Art und Anzahl auf verschiedene Interessensgebiete verweisen. Zu jedem der sieben Stärkebereiche gibt es einen eigenen Schrank, dessen Inhalt für passende Berufsbilder steht. Wer gerne redet, könnte sich zum Beispiel im Verkauf verwirklichen. Und Hilfsbereitschaft ist eine wichtige Stärke für Pflegeberufe.

Sofie hat 17 Punkte gesammelt, die meisten im Bereich Kreativität. Das Ergebnis bestätigt ihre Interessen. Die 15-Jährige möchte in den Designbereich. Fabian hingegen hat noch keine Pläne. Dass seine Stärke im Reden liegt, wusste der 14-Jährige vor dem Parcours noch nicht.

Für die Organisatoren ist diese Einsicht schon ein Erfolg. Sie setzen auf die Nachhaltigkeit des Projekts. Die Schüler können ihre Stärkepunkte in ein Sammelheft kleben und das zu Beratungsgesprächen bei der Agentur für Arbeit mitbringen.

„Komm auf Tour - meine Zukunft, meine Stärken“ wird seit 2008 von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW organisiert. Das Projekt findet zum vierten Mal in der „wir4-Region“ Bis zum morgigen Donnerstag können Schüler den Parcours in der Stadthalle besuchen. Für Eltern gibt es heute um 19 Uhr einen Info-Abend in der Rheinberger Stadthalle.

derwesten.de, 21.09.2011

Die Partner von "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" sind:

JAM e.V. - Jugend und Arbeit in Moers

jobcenter Kreis Wesel

Job-Start - Information und Beratungsangebote für Jugendliche

Budenagentur für Arbeit

sci:moers

AWO

Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel Kleve

Ev. Beratungsstelle Duisburg / Moers

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4. Jugendmesse am 17.02.2011

Wie bereits in den Jahren zuvor, können wir auch in diesem Jahr wieder von einer gelungenen Veranstaltung sprechen. Das beweisen die Rückmeldungen der Besucher sowie der 37 Aussteller, darunter namhafte Unternehmen, Behörden, Verbände, Polizei und Bundeswehr, die wie immer umfassend über Ausbildungsberufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Praktikumsplätze informierten.
Projektleiterin Annette Beckers, die die geschicke des Vereins seit einigen Wochen leitet, ist durch den erneuten Erfolg der durch sie ersten ausgerichteten und organisierten Jugendmesse ermutigt, auch im kommenden Jahr wieder eine Ausbildungsmesse zu veranstalten.
Unterstützung erhielten wir erneut von den Seiten der Politik. Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Moers, Erika Scholten, hatte es sich nicht nehmen lassen, die Jugendlichen persönlich zu begrüßen. "Es ist eine unserer vornehmlichen Aufgaben, uns um die Jugend zu kümmern," sagte sie im Rahmen eines Rundganges. Zwei Stunden hielt sie sich mit dem Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetin vor Ort auf und suchte das Gespräch mit Jugendlichen und Ausstellern.
Zahlreiche Informationsgespräche an den einzelnen Ständen führten zu Einladungen zu intensiven Gesprächen, die bei Ausstellern in den nächsten Tagen und Wochen fortgeführt werden sollen. Auch konnten vor Ort erste Erfolge vermeldet werden. Heike Marschmann vom gleichnamigen Malerbetrieb, der seit über 80 Jahren in Moers ansässig ist: "Wir haben hier noch zwei Ausbildungsplätze angeboten und ich bin froh, die zu uns passenden Bewerberinnen gefunden zu haben!"

Weitere Informationen finden Sie oben durch einen Klick auf den Reiter "Jugendmesse" oder im Pressespiegel.

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Letzte Aktualisierung: 27.01.2012